SOLARSTROM ALS WASSERSTOFF SPEICHERN
Status Quo: momentan kostet der Strom immer den gleichen Tarif (Ausnahme: Nachtspeicheröfen mit Nachttarif). Das führt dazu, dass die Kraftwerke unregelmäßig ausgelastet sind.
Energiemanagement: mit der Hilfe von sog. Smart Metern und intelligenten Verbrauchern soll sowohl der Stromverbrauch der Erzeugung angepasst werden als auch immer der günstigste Strom – also entweder der mit der Photovoltaikanlage selbst erzeugte Solarstrom oder der günstige Nachtstrom - verwendet werden.
Kurzzeitspeicher für selbst erzeugten Solarstrom: der Kurzzeitspeicher (= Batterie) speichert tagsüber den zu viel erzeugten Solarstrom und gibt ihn nachts – wenn die Sonne nicht scheint, oder bei einem Netzausfall (Notstromversorgung) – wieder an die Verbraucher ab.
Langzeitspeicherung mittels Brennstoffzelle und Wasserstoff: da Batterien aufgrund ihrer hohen Selbstentladung nicht als Langzeitspeicher geeignet sind, wandelt eine Brennstoffzelle den im Sommer zu viel mit der Solaranlage erzeugten Strom in Wasserstoff um. So kann der Strom nahezu ohne Verluste über Jahre gespeichert werden. Im Winter wird der Wasserstoff dann wieder in Strom umgewandelt und den Verbrauchern zur Verfügung gestellt.
Wasserstoff als Energieträger: die Nutzung von Wasserstoff zur kompakten Energiespeicherung stellt noch immer eine Herausforderung dar. Die Forscher des Helmholtz-Zentrums Geestacht setzten dabei auf besonders fein gemahlende Metallhydride. Das Video gibt einen kurzen Überlick über die wissenschaftlichen Themen zur Wasserstoff-Nutzung in Geesthacht.
Quelle: fronius.com


