PHOTOVOLTAIK EIGENVERBRAUCH MIT (NOT-)STROMSPEICHER

Sie können den Eigenverbrauch Ihrer Photovoltaikanlage erhöhen und damit von den attraktiven Vergütungssätzen für den Eigenverbrauch besonders profitieren, wenn Sie den von Ihnen erzeugten Strom zwischenspeichern. Im Vergleich zu einer konventionellen Photovoltaikanlage ohne Speicherung haben Sie dadurch den Vorteil, auch dann Ihren eigenen Solarstrom zu verbrauchen, wenn die Sonne nicht scheint oder bei Stromausfall eine Notstromversorgung zu besitzen.
KEIN "PLAN B" FÜR STROMAUSFÄLLE
Deutschland auf Katastrophenfälle nicht vorbereitet
Auf einen großflächigen Stromausfall ist Deutschland nach Einschätzung von Experten nicht ausreichend vorbereitet.
Einfach auf das Bild klicken und Video ansehen.
Folgen eines langandauernden und großflächigen Stromausfalls
"Als Ursachen für einen langandauernden und regional übergreifenden Stromausfall kommen u. a. technisches und menschliches Versagen, kriminelle oder terroristische Aktionen, Epidemien, Pandemien oder Extremwetterereignisse infrage. Vielfach wird erwartet, dass künftig die Ausfallwahrscheinlichkeit größer wird, u. a. deshalb, weil die Gefahr terroristischer Angriffe und klimabedingte Extremwetterereignisse als Ursachen eines Netzzusammenbruchs zunehmen werden. Aufgrund der Erfahrungen mit bisherigen nationalen und internationalen Stromausfällen sind erhebliche Schäden zu erwarten. Bisherige Stromausfälle dauerten höchstens einige Tage, einige verursachten jedoch geschätzte Kosten von mehreren Mrd. US-Dollar. Für den Fall eines mehrwöchigen Stromausfalls sind die Schäden zu erwarten, die um Größenordnungen höher liegen.
Die verschiedenen Sektoren Kritischer Infrastrukturen sind umfassend von einer kontinuierlichen Stromversorgung abhängig. Unterstellt man das Szenario eines mindestens zweiwöchigen und auf das Gebiet mehrerer Bundesländer übergreifenden Stromausfalls, kämen die Folgen einer Katastrophe nahe. Dies wird im Folgenden des Näheren beschrieben...
Robuste Stromversorgung nach einem Stromausfall - Inselnetze als Option
Die Durchhaltefähigkeit zahlreicher Infrastrukturelemente wird durch die geringen Batterie- und Brennstoffkapazitäten unterbrechungsfreier Stromversorgungs- und netzunabhängiger Eigenstromversorgungsanlagen begrenzt. Selbst ein flächendeckender Ausbau stationärer und mobiler Notstromerzeugungskapazitäten würde aber angesichts des immensen Bedarfs sowie zunehmender Konkurrenz um Treibstoff allenfalls punktuell und zeitlich begrenzt eine verbesserte Durchhaltefähigkeit der Kritischen Infrastrukturen bewirken.
Eine weiter führende Perspektive zur nachhaltigen Steigerung der Robustheit der (Not-) Stromversorgung böten deshalb Konzepte zum Aufbau von Inselnetzen. Unter Nutzung dezentraler vernetzter Stromerzeuger könnten regional begrenzte Inselnetze nach einem Stromausfall weiterhin Strom erzeugen. Bereits ein punktueller, auf öffentliche Einrichtungen mit hoher Bedeutung für die Katastrophenbewältigung beschränkter Auf- und Ausbau von Inselnetzen – insbesondere auf der Basis regenerativer Energien – könnte eine Stärkung der Resilienz der Stromversorgung und damit der Kritischen Infrastrukturen bewirken. Daher wird die Überprüfung der technischen und ökonomischen Machbarkeit in einem Modellprojekt vorgeschlagen..."
Hier der Original-Bericht des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB).


